{"id":30657,"date":"2025-05-07T14:36:34","date_gmt":"2025-05-07T12:36:34","guid":{"rendered":"https:\/\/christian-public-affairs.org\/?p=30657"},"modified":"2026-04-30T14:54:23","modified_gmt":"2026-04-30T12:54:23","slug":"starke-partnerschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christian-public-affairs.org\/de\/starke-partnerschaften\/","title":{"rendered":"Der Nationalrat setzt ein Zeichen f\u00fcr starke Partnerschaften"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Position wird von den folgenden Organisationen unterst\u00fctzt: <a href=\"http:\/\/www.freikirchen.ch\">Freikirchen.ch<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.each.ch\">Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES<\/a>, <a href=\"https:\/\/adventisten.ch\/\">Siebenten-Tags-Adventisten.<\/a><\/strong><\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Der Nationalrat hat ein deutliches Signal zugunsten von Ehe, Partnerschaft und Familie gesetzt: Das Postulat <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/fr\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20243708\">\u00abEhen, Partnerschaften und Paare st\u00e4rken. Davon profitiert die Gesellschaft insgesamt\u00bb<\/a> von EVP-Nationalrat Marc Jost wurde \u00fcberraschend angenommen. Damit wird der Bundesrat beauftragt, bestehende pr\u00e4ventive Massnahmen zur Unterst\u00fctzung von Paaren zu analysieren, bew\u00e4hrte Praktiken zusammenzustellen und Empfehlungen an die Kantone zu formulieren.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Die Annahme des Vorstosses stellt einen wichtigen politischen Erfolg f\u00fcr die Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES sowie weitere familienpolitisch engagierte Akteure. Das Anliegen geht urspr\u00fcnglich auf eine Resolution der SEA-RES aus dem Jahr 2011 zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Gesunde Beziehungen als gesellschaftliche Ressource<\/h3>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Im Zentrum des Postulats steht die \u00dcberzeugung, dass stabile und gesunde Partnerschaften nicht nur Privatsache sind, sondern eine zentrale gesellschaftliche Ressource darstellen. Studien und Zahlen des Bundesamtes f\u00fcr Statistik zeigen, dass Menschen in stabilen Paarbeziehungen h\u00e4ufiger mit ihrem Leben zufrieden sind, ihre Gesundheit positiver einsch\u00e4tzen und wirtschaftlich oft besser abgesichert sind.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Gleichzeitig weisen zahlreiche Untersuchungen auf die sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Trennungen hin. Besonders betroffen sind h\u00e4ufig Alleinerziehende, die \u00fcberdurchschnittlich oft auf Sozialhilfe angewiesen sind oder unter finanziellen Belastungen leiden. Auch Kinder k\u00f6nnen unter konflikthaften oder instabilen Familiensituationen leiden.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Das Postulat fordert deshalb einen besseren \u00dcberblick \u00fcber bestehende Unterst\u00fctzungsangebote wie Paarberatung, Therapie oder Begleitung in Krisensituationen. Ziel ist es, pr\u00e4ventive Massnahmen sichtbarer und zug\u00e4nglicher zu machen.<\/p>\n<h3>\u00dcberraschende Mehrheit trotz Widerstand des Bundesrates<\/h3>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Bemerkenswert ist, dass der Bundesrat die Ablehnung des Vorstosses empfohlen hatte. Er argumentierte, dass bereits zahlreiche Studien und Berichte zur Situation von Familien und Paaren vorl\u00e4gen und ein zus\u00e4tzlicher Bericht keinen wesentlichen Mehrwert bringe.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Dennoch fand das Anliegen im Nationalrat eine knappe Mehrheit. Beobachter f\u00fchren dies unter anderem auf die intensive Vorarbeit von Marc Jost sowie auf eine strategische Anpassung des Vorstosses zur\u00fcck. Jost verzichtete im parlamentarischen Prozess auf die Forderung nach einer umfassenden Berechnung der gesellschaftlichen Kosten von Trennungen und konzentrierte sich auf den pr\u00e4ventiven Aspekt der Paarf\u00f6rderung.<\/p>\n<h3>Pr\u00e4vention statt Reparatur<\/h3>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Bef\u00fcrworter des Postulats betonen, dass die \u00f6ffentliche Hand heute vor allem die Folgen von Trennungen begleite, w\u00e4hrend pr\u00e4ventive Angebote f\u00fcr stabile Beziehungen oft zu wenig Beachtung erhielten. Dabei k\u00f6nne Pr\u00e4vention langfristig nicht nur menschliches Leid vermindern, sondern auch soziale Folgekosten reduzieren und indirekt sogar den angespannten Wohnungsmarkt entlasten.<\/p>\n<p>Mit der Annahme des Postulats erh\u00e4lt der Bundesrat nun den Auftrag, konkrete Empfehlungen zur F\u00f6rderung stabiler Partnerschaften auszuarbeiten. Damit wird das Thema Beziehungspflege erstmals st\u00e4rker als gesellschafts- und familienpolitische Aufgabe auf nationaler Ebene diskutiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Position wird von den folgenden Organisationen unterst\u00fctzt: Freikirchen.ch, Schweizerische Evangelische Allianz SEA-RES, Siebenten-Tags-Adventisten. Der Nationalrat hat ein deutliches Signal zugunsten von Ehe, Partnerschaft und Familie gesetzt: Das Postulat \u00abEhen, Partnerschaften und Paare st\u00e4rken. Davon profitiert die Gesellschaft insgesamt\u00bb von EVP-Nationalrat Marc Jost wurde \u00fcberraschend angenommen. 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